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Newsletter vom 30.05.2017



Liebe Mitglieder und Freunde der BBA,

im 1. Quartal hatten wir Sie um Unterstützung bei unserer Jahresumfrage gebeten. Für die Resonanz möchte ich mich bei Ihnen herzlich bedanken. Geantwortet haben 348 Personen. Statistisch gesehen aus jedem Mitgliedsunternehmen eine Person. Zu gleichen Anteilen haben Mitarbeiter und Führungskräfte an der Umfrage teilgenommen. Die Hälfte der Teilnehmer, etwa 48%, ist in einer GmbH beschäftigt, 35% der Befragten arbeiten in einer Genossenschaft. Allen Befragten ist gemeinsam, dass sie ein großes Vertrauen in die BBA als Bildungsanbieter haben. Hier lag die Zustimmungsquote bei 100%. Für dieses Vertrauen können wir uns bei Ihnen nur sehr herzlich bedanken.

Dieses Vertrauen fällt in eine Zeit, in der die konjunkturelle Entwicklung der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft durch ein solides Wirtschaftswachstum gekennzeichnet ist. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war um 1,9 % höher als im Vorjahr. Die Grundstücks- und Immobilienwirtschaft, die 10,9 % der gesamten Bruttowertschöpfung erzeugte, wuchs um 0,8 % etwa mit derselben Rate wie im Vorjahr (0,9 %). 2016 dürften Genehmigungen für rund 375.000 neue Wohnungen auf den Weg gebracht worden sein. Dies entspricht einer Steigerung um 19,7 % gegenüber dem Vorjahr. 2015 hatte der Anstieg bei 6,3 % gelegen. In den großen Städten und Verdichtungsräumen bleibt die Nachfrage nach Wohnimmobilien vor dem Hintergrund der guten Arbeitsmarkt- und Einkommensaussichten sowie anhaltender Zuwanderung hoch. Das Genehmigungsvolumen dürfte 2017 nochmals um knapp 7 % auf 400.000 Wohneinheiten (WE) steigen. Im Jahr 2017 dürften sich die Wohnungsfertigstellungen weiter beleben, so dass die Zahl der neu errichteten WE auf etwa 325.000 Wohnungen steigen könnte. In der BRD müssten zwischen 2015 und 2020 rund 400.000 WE p.a. gebaut werden. Wohnungen fehlen in Großstädten, Ballungszentren und Universitätsstädten.

 

Eine Wohnungsbautätigkeit in einer Größenordnung von 400.000 WE p.a. ist erforderlich, um bei einer Nettozuwanderung von 300.000 Personen jährlich den jeweils aktuellen Wohnungsbedarf abzudecken, um das bis Ende 2015 aufgelaufene Wohnungsdefizit, das sich auf 800.000 WE beläuft, bis 2025 abzubauen.

Diese Zahl zeigt, welche Herausforderungen auf die Mitarbeiter in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zukommen. Und diese sich abzeichnenden Herausforderungen spiegeln sich u.a. auch in den Ergebnissen der Jahresumfrage der BBA. Hier sind die Mitarbeiter an zahlreichen Fronten gleichzeitig gefordert. Unterschieden wurde in der Umfrage bei den Themen hinsichtlich Relevanz und Schulungsbedarf. Und hier zeichnet sich eine interessante Tendenz ab. In den Unternehmen wird sehr klar unterschieden, in welchen Themen ein unmittelbarer Schulungsbedarf besteht und in welchen Themen sich in den kommenden Jahren ein erhöhter Schulungsbedarf abzeichnet. Mit Blick auf das aktuelle dominierende Thema der Digitalisierung sind z.B. 74% der Befragten der Auffassung, dass die Digitalisierung als wichtiges Thema eingeschätzt wird. Allerdings sind nur 43% der Befragten der Auffassung, dass ein unmittelbarer Schulungsbedarf besteht.

Meines Erachtens wird es daher wichtig sein, nicht nur Bildungsinhalte bereitzustellen, sondern die Art des Wissenserwerbs anzupassen. Mit diesen Fragestellungen beschäftigen wir uns momentan sehr intensiv. Somit werden zwei Fragen zu beantworten sein: Welche Auswirkungen wird die digitale Transformation auf die Branche haben? Und mit welchen Konzepten können wir in der Aus- und Weiterbildung die Herausforderungen der Zukunft meistern? Um die Fragen zu beantworten, haben wir uns entschieden, einen weiteren Schwerpunkt im Bereich der Digitalisierung im Jahr 2017/2018 zu setzen. Im Rahmen der Lerninsel 2017, der Managementakademie und der Tagung Performancesteigerung werden wir mit den Vertretern der Branche die Herausforderungen und die Auswirkungen der Digitalisierung diskutieren. Freuen würde ich mich, wenn Sie uns in diesem Diskurs unterstützen würden!

Es grüßt sehr herzlich
Ihr

 

Dr. Hans-Michael Brey FRICS

 

 


  
 

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