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Newsletter vom 26.09.2017



Liebe Mitglieder und Freunde der BBA,

die Sommerpause ist vorüber! Ich hoffe, Sie haben die Zeit genießen können!

In der Zeit des wohlverdienten und alljährlichen Müßigganges wurden drei Gutachten von unterschiedlichen Institutionen publiziert, die hier in der gebotenen Kürze vorgestellt werden.

1) Die Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammerstages (DIHK) "Ausbildung 2017 - Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung".

2) Die Studie im Auftrag der gif, des DV, der BID und von Haus & Grund "Wirtschaftsfaktor Immobilien 2017".

3) Die Studie der Bertelsmann-Stiftung "Demographischer Rendite adé - Aktuelle Bevölkerungsentwicklung und Folgen für die allgemeinbildenden Schulen".

Der geneigte Leser mag fragen, was die Studien im Innersten zusammenhält. Die Studien beleuchten den Spannungsbogen in dem sich auch unsere Branche momentan befindet. So konstatieren die Autoren der Umfrage des DIHK, dass der Anteil der Betriebe, die ihre Ausbildungsplätze nicht besetzen können, sich in den zurückliegenden zehn Jahren auf 31% verdoppelt hat. Der DIHK fordert alle Beteiligten aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik auf, die "Duale Ausbildung" umfassend zu unterstützen. Die Diskussion über die Alternative Ausbildung oder Studium sei, so Eric Schweitzer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, falsch. Entscheidend sei, welche Qualifikationen seitens der Unternehmen gebraucht werden. Ferner werden die Berufsschulen einen besonderen Stellenwert im Bereich der Digitalisierung einnehmen müssen. Aspekte, die Ihnen, liebe Leser, bekannt vorkommen und mit denen Sie in Ihren Unternehmen wie auch wir bei der BBA täglich konfrontiert werden. Mit Blick auf die Studie "Wirtschaftsfaktor Immobilien 2017" ist es erstaunlich, welche

 

konjunkturellen Entwicklungen unsere Branche durchläuft. So kommen die Autoren u.a. zu dem Schluss, dass eine spekulative Blase unwahrscheinlich sei, da Preisentwicklungen nach wie vor erklärbar seien. Einschränkend ist darauf hinzuweisen, dass die aktuellen Rahmenbedingungen wie u.a. die Zinsentwicklung, das Beschäftigungsniveau und das Bevölkerungswachstum für unsere Branche günstig seien. Hier sind in Zukunft Marktkorrekturen zu erwarten. M.E. wird es aber an einem weiteren Punkt Korrekturen geben müssen - beim Personal: In 2016 sind laut Aussage des GdW Baugenehmigungen für rund 375.000 neue Wohnungen auf den Weg gebracht worden. In 2017 werden etwa 400.000 Wohneinheiten genehmigt. Eine wachsende Anzahl an Beständen in den Ballungsräumen benötigt aber auch eine größere Zahl an Mitarbeitern. Diese müssen für die Branche gewonnen und ausgebildet werden - und dies wird, so die Aussage des DIHK, schwieriger. Im Ergebnis werden Mitarbeiter in den Unternehmen nicht nur aus- und weitergebildet, sondern auch über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus für die eine oder andere Beratertätigkeit gewonnen werden müssen. Ferner kann die Digitalisierung in Teilen Abhilfe schaffen, in dem einzelne Prozesse umgestellt werden. Da auf den Menschen aber nicht verzichtet werden kann, braucht es Menschen, die die spätere Arbeit verrichten. Und an dieser Stelle kommt die Bertelsmann-Studie "Demographischer Rendite adé - Aktuelle Bevölkerungsentwicklung und Folgen für die allgemeinbildenden Schulen" ins Spiel. Ging die Kultusminister-Konferenz davon aus, dass die Schülerzahlen rückläufig sein werden, so prognostiziert die Stiftung bis 2020 einen Anstieg um 470.000 Schüler zusätzlich. Damit beläuft sich die Zahl auf 7,87 Millionen Schüler, statt wie bisher auf 7,39 Millionen Schüler. Wurden bisher im Jahr 2025 7,24 Millionen prognostiziert, geht die Stiftung zwischenzeitlich von 8,26 Millionen Schülern aus. Damit wird deutlich, Licht zeichnet sich am Ende des demographischen Tunnels ab.

Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, sich mit den Herausforderungen und Trends im Sinne der Unternehmen zu beschäftigen. Die Bewältigung dieser komplexen Aufgaben stellt hohe Ansprüche an die Mitarbeiter und Führungskräfte gleichermaßen. Mögen die o.a. Studien bei der Entscheidungsfindung ein Stück helfen.

Es grüßt sehr herzlich
Ihr

 

Dr. Hans-Michael Brey FRICS

 

 


  
 

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